Vorwort zur Wahlzeitung

Die Offene Liste bietet eine Plattform für aktive Kolleg*innen, die etwas verändern wollen. Unabhängig von der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft!

Die Arbeitsbedingungen der Kollegen*innen(*) im Betrieb werden Jahr für Jahr schlechter. Die Arbeitsbelastung und der Stress nehmen zu.

Die Opfer für das Erreichen der „Schwarzen Null“ haben die Kolleg*innen erbracht. Der Preis ist sehr hoch! Die Unterschiede in Arbeitszeit, Bezahlung und sozialen Standards zwischen Alt- und Neubeschäftigten stellen eine große Ungerechtigkeit dar. Der Personalmangel im Fahr- und Technikbereich ist sehr groß.

Deshalb sind die Forderungen „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ und „Gleiche Wochenarbeitszeit von 36,5 Stunden für alle“ – natürlich mit vollem Lohn- und Personalausgleich – die wichtigsten Ziele für die Arbeit der Arbeitnehmervertreter*innen, egal in welcher Funktion.

Die Unzufriedenheit unter den Kolleg*innen wächst. Die Erwartungen sind sehr groß, dass die Rahmenbedingungen besser werden!

Diese berechtigten Erwartungen können nur erfüllt werden, wenn die Arbeitnehmervertretungen mit Unterstützung von Kolleg*innen in die Offensive gehen.

Auch die Personalräte haben viele Möglichkeiten, den Arbeitsalltag der Kolleg*innen humaner zu gestalten, wie zum Beispiel durch humane Dienstpläne, mehrere Arbeitsunterbrechungen, Mischarbeit, längere Wende- und Kehrzeiten usw.

Deshalb rufen wir alle Kolleg*innen auf, zur Wahl zu gehen! Jede Kollegin und jeder Kollege kann wählen gehen, egal ob Mitglied einer Gewerkschaft oder nicht!

Wir brauchen nicht nur aktive Kolleg*innen, sondern auch aktive Gremien!

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