Warum kandidierst du?

Samantha Stieglitz: Ich kandidiere, weil ich etwas bewegen und verändern möchte, innerhalb der BVG. Es gibt viele Baustellen und ich möchte eine helfende Hand sein.

Osman Baseymez: Ich möchte mich für gesunde und humane Dienstpläne stark machen. Wir brauchen gesunde Turnusmodelle, die nicht krankmachen. Die Arbeitsverdichtung ist extrem. Deshalb: Zwei freie Tage nach 6 Arbeitstagen reichen nicht für einen guten Erholungseffekt!

Jens-Peter Paschke: Die Pause ist nicht frei von Arbeit. Ich muss die Ausrüstungsgegenstände mitführen oder wenn die Fahrgäste mich um Auskunft bitten, sie informieren. Deshalb ist ein Pausenabzug nicht gerechtfertigt.

Murat Ögmek: Mein Ziel ist es, dass wir als Neubeschäftigte mit unserem Gehalt keine Existenzängste haben müssen. Der Lohn zwischen Alt- und Neubeschäftigten muss endlich angepasst werden. Wir brauchen auch einen Bestandschutz. Ich möchte mich außerdem für kürzere Dienste aussetzen!

Dustin Dybowski: Ich möchte mich neben Gerechtigkeit und Respekt auch für kürzere Arbeitszeiten einsetzen. Ich finde, 9:20-Stunden-Dienste sind zu lang. Die Dienste haben zu viele unbezahlte Teile. Die Turnusmodelle müssen endlich überarbeitet werden, damit man wieder mehr Freizeit für Familie und Freunde hat und sich erholen kann!

Aimo Belling: Ich möchte für eine andere Vertretungskultur eintreten! Die Personalräte sollen auch vor Ort sein, wenn man sie braucht. So kann man eine bessere Zusammenarbeit organisieren. Solange die gewählten Vertreter*innen nicht unten an der Basis sind, kann auch eine PR-Arbeit nicht gut funktionieren!

Daniel Ollnow: Eine größere Auswahl des Sortiments weckt Neugier auf ein anderes Angebot. Warum sollte man nicht mal was Neues ausprobieren!

Christoph Vetter: Wenn Führungskräfte Fehler machen, werden sie mit satten Prämien/Abfindung oder auch mit besseren Anstellungen/Positionen belohnt. Wenn aber diejenigen, die das Unternehmen aufrecht halten, Fehler machen, werden sie gnadenlos auf die Straße gesetzt. Wer gerechte Rahmenbedingungen will, muss auch dafür KÄMPFEN! Geht nicht, gibt’s nicht – denn geht nicht heißt, will nicht!

Markus Klausch: Wir – die Kandidat*innen der Offenen Liste – möchten versuchen, das Arbeitsleben der Kolleg*innen zu verbessern. Wir haben unsere Ziele im Wahlprogramm festgehalten. Wir werden sie durch weitere Diskussionen ausbauen und werden diese Themen in alle Gremien rein tragen. Wir wollen über diese Ideen auch in unserer Gewerkschaft diskutieren. Weil die Kolleg*innen denken, dass auch wir ver.di sind. Der Unterschied ist, wir tun und arbeiten mehr.

Wolfgang Wendt: Ich arbeite seit 1992 als Busfahrer, kenne viele Linien von meinem Betriebshof, kenne viele Linienumstellungen, kenne viele Baustellen sowie Umleitungen. Ich kenne jedoch auch Zeiten, als der Busfahrer als Mensch gesehen und behandelt wurde. Leider ist dies nicht mehr überall der Fall. Respekt gegenüber jedem ist ein wichtiger Bestandteil im Verhalten aller Kolleg*innen.

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